Traefik als einziger Eingang
Ausgangslage
Der gemeinsame nginx war Webserver, Proxy und Zertifikatsverwalter in einem. Jede neue Anwendung hätte ihn weiter aufgebläht.
Entscheidung
Traefik v3 wird der einzige Dienst, der Port 80 und 443 auf dem Host belegt. Alles andere hängt in internen Docker-Netzwerken und ist nur über Traefik erreichbar.
Umsetzung
- Traefik läuft als eigener Container mit eigener Konfiguration in einem Git-Repository.
- Anwendungen melden sich über Labels an, statt dass ich zentrale Config-Dateien pflege.
- Ich arbeite per VS Code Remote-SSH direkt auf dem Server, damit Änderungen im Repository landen.
- Datenbank-Passwörter habe ich im Zuge des Umbaus rotiert.
Erkenntnis
Ein Reverse Proxy ist eine Schnittstelle: Wer eine neue Anwendung hinzufügt, muss nur Labels setzen und nichts an fremder Konfiguration ändern.